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Das erste Bändchen

Zum Gedenken

Hommage

Deutscher Originaltext

Der Übersetzung von 2026 hinzugefügt.

Hans Trachsel starb am 20. September 1944 im Torfwerk in der Meise. Oben auf dem Bühl warteten seine Frau Rösi und der kleine Hans-Peter; wenige Wochen später kam Paul zur Welt, der seinen Vater nie gesehen hat.

Rösi Trachsel, seine Frau, hat ihn um fünfundsiebzig Jahre überlebt. Sie starb am 12. Dezember 2019, in ihrem hundertzweiten Lebensjahr. Ihre Hand war es, die mit blauem und grünem Stift die Strophen in ihrem Exemplar des Bändchens von 1945 angestrichen hat — diese Spuren, in den Faksimiles bewahrt, die der Übersetzung zugrunde lagen, sind ihre eigene Lesart, über die Jahrzehnte hinweg gehütet. Sie sind gesammelt und übersetzt in dem Dokument »Ce que Rösi relisait«, das diesen Band begleitet; dort stehen auch die einzigen von ihrer Hand geschriebenen Zeilen, eine Umschreibung des 139. Psalms.

Jean-Pierre, der Älteste — der »kleine Hans-Peter« des Vorworts, dessen Vorname schon den Übergang der Familie ins Französische bezeugt — starb am 31. Dezember 2021 nach langer Krankheit.

Paul, der Sohn, den Hans nie in den Armen gehalten hat, starb nach langer Krankheit am 20. September 2021 — auf den Tag genau siebenundsiebzig Jahre nach seinem Vater.

Die Nachkommen

2026 setzt sich die Nachkommenschaft von Hans und Rösi Trachsel in zwei Zweigen fort:

Zweig von Jean-Pierre: drei Enkel, acht Urenkel und sechs Ururenkel.
Zweig von Paul: drei Enkel und ein Urenkel.

Alle tragen dieselbe Liebe zu Christus wie Hans: unter ihnen sind Evangelisten, Prediger, Musiker und andere, die ihrer Ortsgemeinde dienen. Was der Vater nicht mit eigener Stimme weitergeben konnte, hat die Familie bewahrt: denselben Glauben, vier Generationen später, und in einer anderen Sprache.

Dieser französisch gewordenen Nachkommenschaft ist die Übersetzung von 2026 gewidmet — damit die Stimme von Hans, der in einer Sprache schrieb, die seine Kinder nicht weitergeben sollten, endlich zu denen gelangt, die von ihm herkommen. Er selbst hat es erhofft, ohne zu wissen, dass man sie dafür auch würde übersetzen müssen:

Also möcht auch ich einst enden,
Brennend gehn zur Ruh hinab.
Möcht noch Liebesstrahlen senden,
Wenn der Leib auch längst im Grab.

— Liebesstrahlen

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