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Deutscher Originaltext

O du holde, hehre Nacht,
Träumend hälst du mich umfangen.
Von der Höh leucht' Sternenpracht,
Aus der Tiefe Nebelschlangen
In des Lichtes Widerschein.
Glühwurm sitzt beim Festesmahle,
Trinkt der Wiesen goldner Wein
In dem gründbedeckten Saale.
Tausend Grillen jauchzen laut
In den dunklen Blätterhallen,
Unken, die ich nie erschaut,
Lassen ihre Lieder schallen.
Holde, hehre Nacht, du bist
Die Erlösung für mein Hoffen, —
Wer nur deine Sprache liest,
Dem steht auch ein Himmel offen.

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