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Deutscher Originaltext
Der Herbstwind rauscht durchs weite Land;
Er fegt aus Wald und Feld und Flur
Hinweg des Sommers letzte Spur.
Noch hält umtobt von wilden Schauern
Der Blumenflor die Sterbetrauer;
Der Frühling ging, der Sommer schwand,
Ihr leben war nur kurz und Tand.
Gleich wie im Herbst von dannen scheiden
Die Blumen und die grünen Weiden,
So geht dein Leben auch dahin:
Ein kalter Wind weht durchs Gefild,
Der Tod streckt aus nach dir die Hand!
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