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Das zweite Bändchen

Vorwort

Préface

Deutscher Originaltext

Mein Onkel Hans Trachsel (1918-1944) hinterließ eine Menge
kurzer Gedichte. Davon veröffentlichte mein Vater Ernst Trachsel,
im April 1945, 70 Gedichte unter dem Titel: »Auf dem Wege nach
Zion«. Dieses Büchlein durfte viel Segen in manche Familie bringen und war dann auch rasch vergriffen. Dasselbe Bändchen
konnte im Jahre 2002 wieder neu aufgelegt werden.

Mit seiner Stimme preist Hans Trachsel am 19. September 1944
in der Singübung den grossen Herrn. Am nächsten Tag, den 20.
September, begibt er sich von der Arbeit der Torfausbeutung in
der Meise, in die gebaute Schwebebahn. Plötzlich kippt der Förderkorb. Zwei Männer fallen in die Tiefe. Einer, schwerverletzt,
findet Genesung und kommt nach Hause. Der andere erwacht
nicht mehr - er kommt nicht mehr nach Hause. Oben auf dem
Bühl wartet seine liebe Frau Rösi und der kleine Hans-Peter auf
den Gatten und Vater. Einige Wochen danach erblickt der kleine
Paul das Licht der Welt. Doch, seinen Vater hat der kleine Sohn
Paul nie gesehen. Sein Vater ist drüben beim Herrn.

Hier folgt also ein zweites Bändchen meines Onkels mit weiteren Gedichten. Es ist offensichtlich, dass sich der Frühvollendete
viel mit Ewigkeitsgedanken beschäftigte. Vielleicht hatte er auch
irgendwie eine Vorahnung eines frühen Heimganges. Gerade
diese Umstände sind es, die vielen dieser Gedichte eine tiefe
Strahlungskraft verleihen. Möge es der Herr schenken, dass auch
dieses neue Gedichtbändchen für viele zu großem Segen werden kann. "

Frutigen, im Frühling 2008 Walter Trachsel

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